Bevor ich von meiner allerletzten Reise erzähle geb ich mal einen kurzen Überblick über die Tage zwischen meinem Shanghai-Trip und Guilin.

Die zwei Wochen ware eigentlich mal „normales“ Chinaleben angesagt. Ich musste sehr viel arbeiten, hab an den Wochenenden viel an meiner Projektarbeit geschrieben und immer nur kleinere Sachen mit den anderen unternommen. Inzwischen hat uns Franzi verlassen – sie ist seit über einer Woche wieder in Berlin, diese Woche gehen auch noch Manu und Franzi. …da wirds Zeit, dass ich auch langsam meine Zelte abbreche J

Einen kleinen spontanen Trip hab ich in den zwei Wochen natürlich schon unternommen J

Lisa und Christoph waren auf ihrer Rundreise durch China auch für ein paar Tage in Shanghai. Da hab ich mirs natürlich nicht nehmen lassen für einen Tag freizunehmen und die beiden zu treffen.

Waren zusammen auf der Expo, und ich muss sagen: Privilegien sind einfach toll!!!

Für den Schweizer Pavillion haben wir uns noch über eine Stunde angestellt… aber am Deutschen haben wirs natürlich am VIP-Eingang versucht. Tja, die Hostess war ganz nett und hat uns 4 Stunden anstehen erspart J

Das gleiche Spiel (zum Pavillion gehen und sagen „Hallo wir kommen aus dem Land, dürfen wir ohne Anstehen rein“) haben wir natürlich auch bei Dänemark versucht. Da Lisa ja ein bisschen so aussieht und auch dänisch kann…tja war das auch kein Problem. Krönender Abschluss: Bei den Schweden hats auch funktioniert, obwohl niemand von uns die Sprache so richtig kann…

Ein sehr erfolgreicher Tag

Hangzhou

7 Aug
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Letztes Wochenende war ich – zur Abwechslung mal wieder unterwegs ;-)

Am Freitag ging es direkt nach der Arbeit mit Franzi per Reiselinienbus nach Hangzhou eine Stadt ca. 300 km südlich von Wuxi.

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Dort haben wir uns zwischenzeitlich noch mit Franzis Schwager Martin und dessen Arbeitskollegen getroffen. Außerdem war Angela zwischenzeitlich bei uns: Sie war für einige Zeit auch Praktikantin bei BSW – ist an diesem Wochenende von dort aus aber wieder zurück nach Deutschland gefahren.

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Zu Hangzhou selbst: Unser Hostel war direkt an einem See – der Touristischen Hauptattraktion von Hangzhou. Dementsprechend viele Chinesen hat man natürlich auch auf den Hauptwegen um den See und denn Attraktionen gesehen.

Aber erstaunlicherweise haben wir es am ganzen Wochenende immer geschafft, an Orte zu gehen, die anscheinend nicht als „superwichtig“ bei den Chinesen im Reiseführer standen.

Anders ausgedrückt: Wir hatten wirklich unsre Ruhe vom Touristentrubel und konnten endlich mal so Natur, Grün, blauer Himmel etc genießen.

Samstag

Teeplantage und Teemuseum mit Teeprobe:

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Danach: historische Straße mit vielen Geschäften und einer „Fressgasse“…ok die war schon sehr überlaufen.

Abends haben wir es bei uns auf der Dachterasse im Hostel noch ein bisschen gemütlich gemacht.

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Sonntag:

Bootsfahrt auf dem …See …

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…danach bin ich noch ein bisschen alleine durch einen rießigen Park getigert und hab mich in den Schatten gelegt (es hatte an dem Tag 42°C !!!)

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Shanghai

3 Aug
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Endlich war ich mal so richtig in Shanghai! Rainer hat für uns über eine Bekannte eine persönlich Führung im Deutschen Pavillion organisiert. Dh

Donnerstag, den 22.07.

ging es direkt nach der Arbeit mit dem Auto nach Shanghai aufs Expo-Gelände.

Da haben die lieben Chinesen wirklich was auf die Beine gestellt! Die ganze Expo läuft unter dem Motto „Better City, better Life“ – und genau das versuchen sie während dieser Zeit auch nach außen zu repräsentieren: die letzten zwei Jahre sind, denke ich, 4 neue Ubahn-Stationen dazugekommen, es wurde unendlich viel gebaut, der Bahnhof ist topmodern, und im Vergleich zu anderen chinesischen Städten kommt dir alles auch viel sauberer vor. Aus Berichten weiss ich, dass es noch letztes Jahr sehr viele Bettler gab…davon sieht man heute wenig. Wo die hin sind…keine Ahnung?!

Witzige Regelung, die auch im Rahmen der Expo „in Kraft getreten ist“: Es ist verboten mit seinem Schlafanzug in die Öffentlichkeit zu gehen. Das ist nämlich hier absolut normal, dass man mal mit seinem Pyjama einkaufen geht…oder abends zum Essen..

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Auf der Expo selbst haben wir absoluten VIP-Status gehabt. Wir durften über einem gesonderten Eingang in den deutschen Pavillion, bekamen eine Sonderführung und wurden am Ende im VIP-Bereich noch schön mit deutschem Bier und Häppchen versorgt. Privilegien zu haben, ist ganz schön toll!

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Freitag

früh habe ich mich dann mit Hannes und Jessi+Flo getroffen. Jessi war jetzt für 3 Monate in Qindao und macht jetzt mit ihrem Freund noch ne kleine Rundreise durch China.

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Die meiste Zeit des Tages haben wir eigentlich ne Rundtour durch die ehemalige französische Konzession gemacht, in der noch viele kleinere Häuser des vergangenen Jahrhunderts zu finden sind.

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Abends ging es dann auf die andere Seite des Hangpu-Rivers, nach Pudong. Dort wird gebaut ohne Ende! Wolkenkratzer neben Wolkenkratzer. Die beiden höchsten Türme Shanghais stehen dort, mit über 430 Metern (ich glaube sogar, der eine ist das höchste Gebäude Chinas). Du musst massig Geld bezahlen und sehr lange anstehen um mal bis nach oben zu fahren.

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Was haben also wir gemacht?! Im sog. JinMao Tower befindet sich in den oberen Stockwerken das fünf Sterne GrandHyatt-Hotel. Wir gehen also zum Empfang und sagen, dass wir gerne Essen würden. Dann ging erst mal eine lange Reise los: mit drei verschiedenen Aufzügen gings in den 92. Stock. Dort haben wir ganz nett gesagt, dass wir doch lieber nur was trinken würden – also noch einen Stock höher in die Bar. Erst dort haben die lieben Chinesen dann festgestellt, dass wir mit FlipFlops und Shorts doch ein bisschen underdressed sind und wohl eher nicht zu den Anzugträgern auf den Ledersesseln passen. Aber natürlich durften wir noch Fotos schießen und bisschen Aussicht genießen und dann gings wieder runter. Nicht schlecht wa?! und wir mussten nichtmal überteuerte Getränke kaufen…

Die Bilder sehen übrigens nur deshalb so toll aus (also mit blauem Himmel und tollem Weitblick), weil an diesem Wochenende die sauberste Luft seit ich-weiss-nicht-wie-lange gemessen wurde. Grund dafür: man will nach außen natürlich die Stadt als „Better City, better Life“ auch verkaufen können. Also wurden einfach mal – so hat es mir eine Chinesin im nachhinein erklärt – für dieses Wochenende die größten Fabriken abgestellt. …tja und das Ergebnis: du kannst mal atmen :-)

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Samstag

ging es dann mit Hannes zunächst in die Altstadt in den ältesten Garten Shanghais – den Yun-Garten.

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Danach sind wir mit Constantin (ein Studienkollege von mir, der für den Auslandseinsatz in Shanghai eingesetzt ist) den Bund abgelaufen. So nennt sich das Ufer am HuangPu-Fluss, dass wirklich krasse Gegensätze aufzeigt: Auf der einen Seite befinden sich schön erhaltene Häuser aus dem 19./20. Jahrhundert. Gegenüber liegt das moderne Pudong, mit seinen Wolkenkratzern, dem Fernsehturm etc.

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Über die NanjingRaod (Haupteinkaufsstraße) sind wir zum People`s Square gelaufen, wo wir uns im Stadtplanungsmuseum mal angeschaut haben, was in den nächsten Jahren so für Shanghai vorgesehen ist…Da hauts einen schon bisschen um muss ich sagen!!!

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Abendprogramm: Lecker Chinesisch Essen mit Kollegen von Constantin und danach ins Zapatas – ein Club, Bar, Biergarten etc in einer kleinen Villa. Dort waren hauptsächlich Ausländer, was ich nach den Massen an Chinesen echt mal genossen hab :-)

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Sonntags

ging es Vormittags dann noch in den Jadebuddahtempel – einer der wenigen Tempel in Shanghai, die noch „in Betrieb sind“. Neben all den Touristen laufen da also noch Mönche rum, oder machen irgendwelche Leute ihre Rituale:

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Danach ging es noch ins M50 – eine alte Fabrik mit ganz vielen kleinen Galerien und als krönenden Abschluss zum Fake-Market…ihr wollt gar nicht wissen, was ich mir schon wieder alles gekauft hab ;-)

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Zwei Ereignisse, von denen ich noch berichten sollte: Letzt Woche ging es für einen Abend in die Stadt. Dort nahm uns Amy (ich kenne leider nicht ihren chinesischen Namen) in Empfang, es ging zunächst richtig ordentlich chinesisch Essen und anschließend zur Massage: Man sitzt gemeinsam in einem Raum, jeder bekommt seinen persönlichen Masseur, viel Tee und Obst und ein Fußbad. Das ganze Programm kostet für 1 1/2 Stunden ca 8 Euro!!

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An dem Wochenende vom 17.7.  ging es dann mit Franzi, Steffi und Katrin nach Suzhou auf den Perlenmarkt. Wir haben am Ende so viel gekauft, dass uns der nette Herr im Geschäft sogar noch persönlich mit seinem Auto ne halbe Stunde in die Stadt gefahren hat.

Dort haben wir uns dann noch ein bisschen in einem Gässchen aufgehalten: Das ganze erinntert ein bisschen an Venedig…nur halt auf chinesisch!

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WuxiLife

16 Jul
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Wie ich schon gesagt habe, so langsam stellt sich hier „Normalität“ in meinem Tagesablauf ein. Tagsüber ist Arbeit angesagt, abends dann ausruhen oder was mit den anderen Praktikanten unternehmen. Einmal die Woche gehen wir irgendwo Essen – immer wieder was Neues ausprobieren: letzte Woche Stand Sushi auf dem Programm, Vorletzte Woche Tapaniaki (keine Ahnung wie man das schreibt) oder einfach mal richtig schön amerikanisch Burgeressen.

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Inzwischen hab ich mir auch endlich mal ein bisschen was von der Stadt angeschaut. Was mir besonders aufgefallen ist sind einfach die krassen Gegensätze. Auf der einen Seite hast du die rießigen Hochhäuser, gerade neu aus dem Boden gestampft, direkt daneben noch die alten zerfallenen Häuser, bei denen man nicht vermutet, dass noch jemand drin lebt (ist aber idR schon der Fall).

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Dann sieht man wieder irgendwelche Tempelchen, die dann in Shoppingstraßen integriert werden.

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Überall sieht man, dass hier echt enormes Wirtschaftswachstum ist (Wuxi liegt in China übrigens auf Platz 8 bei der Rangliste der Städte mit dem meisten Wachstum) – überall wird gebaut. Da werden echt innerhalb kürzester Zeit neue Straßen und Häuser aus dem Boden gestampft. Um Arbeitssicherheitsmaßnahmen macht sich da niemand gedanken. Schweißen ohne Schutzbrille, muss ja schnell gehn…

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Aber gerade hier sieht man eben auch, dass das Ganze auch seine Grenzen hat. Wenn man sich vorstellt, dass jedes Jahr ca. 15% mehr Autos auf Chinas Straßen unterwegs sind, fragt man sich doch wirklich, wo die irgendwann alle mal fahren sollen. Ihr könnt euch echt nicht vorstellen, wie viele Straßen es hier gibt!

Ich darf jeden Tag eine 6-spurige Straße überqueren um in die Arbeit zu kommen (natürlich ohne Ampel). Das ist Standart hier. Neulich hab ich gelesen, dass es in Shanghai inzwischen einen 5-stöckigen Verkehrsknoten gibt…

Da frag ich mich doch: wenn die jetzt schon soweit sind, wo wollen die lieben Chinesen dann bitte die ganzen Autos unterbringen, die die nächsten Jahre noch kommen…?

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15 Jul
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Jetzt ist doch schon ein bisschen Zeit vergangen, seitdem ich das letzte mal was geschrieben habe…

Richtig viel Spektakuläres ist seither nicht passiert. So langsam aber sicher gewöhne ich mich an das Leben hier: den Smog, den Regen (es ist gerade Regenzeit), das gehupe auf der Straße, den vielen Reis, das Anstarren…

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(neben mir ist Franzi)

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Vorletztes Wochenende war ich zum ersten Mal für einen Tag in Shanghai. Viel gesehen hab ich dort noch nicht, aber spannend war es trotzdem. Der Schneidermarkt war der Hauptgrund meines Besuchs: Dort geht man hin, sucht sich ein bestimmtes Teil aus, wird abgemessen und kann das gute Stück dann 1 bis 2 Wochen später abholen. Jeder rennt dir hinterher und will dir alles mögliche andrehen, da muss man dann knallhart bleiben und vor allem geschickt die Preise verhandeln. Für jemanden wie mich ist es natürlich nicht möglich hinzugehen, ohne am Ende nicht mindestens 1 Teil in Auftrag zu geben ;-)

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Abends hab ich dann Rainer vom Flughafen abgeholt. Ich konnte mir natürlich nicht nehmen einmal mit dem Transrapid zu fahren – der sich hier übrigens „Maglev“ nennt. …so besonders wars jetzt nicht, aber nun kann ich wenigstens behaupten, dass ich mal 430 km/h mit nem „Zug“ gefahren bin…

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Wir haben das deutsche Team hier natürlich auch fleißig unterstützt:

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…war echt mal interessant das Ganze in einem anderen Land mitzuerleben, mit Chinesen, Amerikanern, Holländern, Brasilianern, Italienern… (so ein bisschen Autokorso und Public Viewing hab ich aber schon vermisst)

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Auf dem Bild übrigens ein Schotte, der “uns” fleißig im Spiel gegen die Engländer unterstützt hat:

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nur ein kleines Beispiel dafür, was ich so jeden Tag in der Kantine bekomme:

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Auf der Reise hab ich mal so richtig erlebt, wie es ist mit Chinesen essen zu gehen. Du wirst da in ein riessiges Restaurant gefuehrt. Dort ist es sehr laut – ein staendiges Kommen und Gehen.

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Man setzt sich dann immer zu ca. Zehnt an einen runden Tisch – in der Mitte eine Glasplatte, die sich drehen kann. Jeder hat ein kleines Schaelchen vor sich, in das Reis gefuellt wird. Die Kellner bringen dann sofort das Essen. Es gibt immer eine Schuessel mit Algen-Ei-Suppe und ca. 7 Teller mit verschiedensten Gerichten. Die stehen auf der Glasplatte: die wird dann gedreht und jeder stochert mit seinen Staebchen darin rum und isst im Grunde von allem, und wild durcheinander.

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Tja und beim Essen geht dann das Schmatzen, Schluerfen, Ruelpsen los. Was nicht schmeckt, Knochenreste etc. werden einfach auf die Tischdecke “gelegt”.

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Was genau ich da dann immer gegessen habe… keine Ahnung. Manches war gut – manches weniger.

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Hoehepunkt meines kulinarischen Ausfluges war dann der “Night Market” in Peking. Dort wird in einer kleinen Strasse allesmoegliche an Essen verkauft – wirklich Alles!! Ich lass hier mal die Bilder sprechen…

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Da ich dort von einem Chinesen hingefuehrt wurde, wurde ich von ihm auch zum Essen eingeladen. Ich haette schlecht “Nein” sagen koennen, als er mir die “Delikatesse” vor die Nase gestellt hat. Ich weiss bis jetzt nicht was es war: koennte Seegurke gewesen sein – war auf jeden Fall fischig …. und definitiv – ich druecke es mal freundlich aus – nicht mein Fall!

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Peking

28 Jun
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Ich habe meine erste Chinareise ueberstanden!

…und nach diesen vier Tagen koennte ich wirklich ein Buch schreiben. Nicht jetzt ueber Sehenswuerdigkeiten oder so – eher ueber das Reisen mit Chinesen.

bejing_20100624_075Unterwegs war ich mit einer Gruppe von ca 30 Chinesen (alle iwie Mitarbeiter der Firma bzw. deren Familienmitglieder), von denen genau 2 ein bisschen Englisch konnten (u.a. Wang Hong Wei – siehe Bild)

Zhang Hui, eine der beiden Reiseleiterinnen (seht ihr auch spaeter noch auf den Bildern), konnte es noch ein wenig mehr, und hat mir immer versucht zu erklaeren, wie der Ablauf ist usw.

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bejing_20100624_063Nun zur Reise selbst: man kann sich das wirklich so vorstellen, wie wenn du in Deutschland so ne Chinesengruppe siehst: der Reiseleiter laeuft mit Fahne voraus und die Chinesen wackeln hinterher – alle mit demselben Hut (siehe Bild).

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Programm: von einer Sehenswuerdigkeit zur anderen rasen – natuerlich mit dem Bus. Da ist wirklich jede Minute ausgeplant. Tja und dazwischen schnell mal Essen: dreimal taeglich warm (dazu spaeter noch mehr).

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Was ich noch allgemein zur Reise sagen kann: An den Hauptsehenswuerdigkeiten kommt es dir echt so vor, als ob die Chinesen wie Ameisen rumwuseln. Mir wurde spaeter erklaert, dass jeder Chinese mindestens einmal in seinem Leben versucht in die Hauptstadt zu reisen (natuerlich nur toporganisiert mit Reisegruppe).

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Dann wird an jeder Sehenswuerdigkeit ein Beweisfoto geschossen, dass er da war. Ein absolutes Muss ist dann noch: Maos Leiche angucken (dafuer stellt man sich auch 2 Stunden an)bejing_20100624_015 bejing_20100624_030 und bei Sonnenaufgang auf dem Tian’anmen Square miterleben, wie die chinesische Flagge gehisst wird. Ich durfte mir den Spass auch antun, und musste dafuer um halb4 aufstehen (als ob ich nicht schon genug Probleme mit Zeitverschiebung haette…).

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Als Europaeer bist du natuerlich zwischen den Millionen Chinesen ein absoluter Paradisvogel. Du wirst staendig angeschaut, es werden Fotos von dir gemacht (kein Witz) und zwischendrin kommen dann Saetze wie: “Your hair is so beautiful”. Super!!!

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