Shanghai

3 Aug
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Endlich war ich mal so richtig in Shanghai! Rainer hat für uns über eine Bekannte eine persönlich Führung im Deutschen Pavillion organisiert. Dh

Donnerstag, den 22.07.

ging es direkt nach der Arbeit mit dem Auto nach Shanghai aufs Expo-Gelände.

Da haben die lieben Chinesen wirklich was auf die Beine gestellt! Die ganze Expo läuft unter dem Motto „Better City, better Life“ – und genau das versuchen sie während dieser Zeit auch nach außen zu repräsentieren: die letzten zwei Jahre sind, denke ich, 4 neue Ubahn-Stationen dazugekommen, es wurde unendlich viel gebaut, der Bahnhof ist topmodern, und im Vergleich zu anderen chinesischen Städten kommt dir alles auch viel sauberer vor. Aus Berichten weiss ich, dass es noch letztes Jahr sehr viele Bettler gab…davon sieht man heute wenig. Wo die hin sind…keine Ahnung?!

Witzige Regelung, die auch im Rahmen der Expo „in Kraft getreten ist“: Es ist verboten mit seinem Schlafanzug in die Öffentlichkeit zu gehen. Das ist nämlich hier absolut normal, dass man mal mit seinem Pyjama einkaufen geht…oder abends zum Essen..

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Auf der Expo selbst haben wir absoluten VIP-Status gehabt. Wir durften über einem gesonderten Eingang in den deutschen Pavillion, bekamen eine Sonderführung und wurden am Ende im VIP-Bereich noch schön mit deutschem Bier und Häppchen versorgt. Privilegien zu haben, ist ganz schön toll!

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Freitag

früh habe ich mich dann mit Hannes und Jessi+Flo getroffen. Jessi war jetzt für 3 Monate in Qindao und macht jetzt mit ihrem Freund noch ne kleine Rundreise durch China.

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Die meiste Zeit des Tages haben wir eigentlich ne Rundtour durch die ehemalige französische Konzession gemacht, in der noch viele kleinere Häuser des vergangenen Jahrhunderts zu finden sind.

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Abends ging es dann auf die andere Seite des Hangpu-Rivers, nach Pudong. Dort wird gebaut ohne Ende! Wolkenkratzer neben Wolkenkratzer. Die beiden höchsten Türme Shanghais stehen dort, mit über 430 Metern (ich glaube sogar, der eine ist das höchste Gebäude Chinas). Du musst massig Geld bezahlen und sehr lange anstehen um mal bis nach oben zu fahren.

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Was haben also wir gemacht?! Im sog. JinMao Tower befindet sich in den oberen Stockwerken das fünf Sterne GrandHyatt-Hotel. Wir gehen also zum Empfang und sagen, dass wir gerne Essen würden. Dann ging erst mal eine lange Reise los: mit drei verschiedenen Aufzügen gings in den 92. Stock. Dort haben wir ganz nett gesagt, dass wir doch lieber nur was trinken würden – also noch einen Stock höher in die Bar. Erst dort haben die lieben Chinesen dann festgestellt, dass wir mit FlipFlops und Shorts doch ein bisschen underdressed sind und wohl eher nicht zu den Anzugträgern auf den Ledersesseln passen. Aber natürlich durften wir noch Fotos schießen und bisschen Aussicht genießen und dann gings wieder runter. Nicht schlecht wa?! und wir mussten nichtmal überteuerte Getränke kaufen…

Die Bilder sehen übrigens nur deshalb so toll aus (also mit blauem Himmel und tollem Weitblick), weil an diesem Wochenende die sauberste Luft seit ich-weiss-nicht-wie-lange gemessen wurde. Grund dafür: man will nach außen natürlich die Stadt als „Better City, better Life“ auch verkaufen können. Also wurden einfach mal – so hat es mir eine Chinesin im nachhinein erklärt – für dieses Wochenende die größten Fabriken abgestellt. …tja und das Ergebnis: du kannst mal atmen :-)

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Samstag

ging es dann mit Hannes zunächst in die Altstadt in den ältesten Garten Shanghais – den Yun-Garten.

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Danach sind wir mit Constantin (ein Studienkollege von mir, der für den Auslandseinsatz in Shanghai eingesetzt ist) den Bund abgelaufen. So nennt sich das Ufer am HuangPu-Fluss, dass wirklich krasse Gegensätze aufzeigt: Auf der einen Seite befinden sich schön erhaltene Häuser aus dem 19./20. Jahrhundert. Gegenüber liegt das moderne Pudong, mit seinen Wolkenkratzern, dem Fernsehturm etc.

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Über die NanjingRaod (Haupteinkaufsstraße) sind wir zum People`s Square gelaufen, wo wir uns im Stadtplanungsmuseum mal angeschaut haben, was in den nächsten Jahren so für Shanghai vorgesehen ist…Da hauts einen schon bisschen um muss ich sagen!!!

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Abendprogramm: Lecker Chinesisch Essen mit Kollegen von Constantin und danach ins Zapatas – ein Club, Bar, Biergarten etc in einer kleinen Villa. Dort waren hauptsächlich Ausländer, was ich nach den Massen an Chinesen echt mal genossen hab :-)

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Sonntags

ging es Vormittags dann noch in den Jadebuddahtempel – einer der wenigen Tempel in Shanghai, die noch „in Betrieb sind“. Neben all den Touristen laufen da also noch Mönche rum, oder machen irgendwelche Leute ihre Rituale:

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Danach ging es noch ins M50 – eine alte Fabrik mit ganz vielen kleinen Galerien und als krönenden Abschluss zum Fake-Market…ihr wollt gar nicht wissen, was ich mir schon wieder alles gekauft hab ;-)

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